Anpassungsprozesse statt Wachstumsschmerzen
Wachstum ist eine wunderbare Sache. In den letzten Jahren habe ich mehrere Unternehmen erlebt, die mit Wachstumsschmerzen zu tun hatten. Damit meine ich Reibungen, die entstehen, wenn viele neue Mitarbeiter:innen auf eine gesetzte Unternehmenskultur treffen und neue Methoden, Tools und Erfahrungen einbringen. Wie kann man zusammenfinden und an einem Strang ziehen?
Kunden bemerken die Veränderungen. In der einen oder anderen Situation dürfte ich die unterschiedlichen Herangehensweisen meiner Kolleginnen und Kollegen moderieren, um so Erwartungen und Arbeitsergebnisse in Einklang zu bringen.
Intern sind die gewohnten Arbeitsabläufe in Fluss. Neue engagierte Teammitglieder einzuarbeiten, stellt die gewohnten und eingespielten Abläufe, mitunter aus guten Gründen, infrage. Zudem haben diese Teammitglieder den Stallgeruch noch nicht so ganz angenommen.
Apropos Stallgeruch: Die unausgesprochenen Regeln machen ein Unternehmen aus. Auf dieser Ebene formt sich die Unternehmenskultur, die manchmal über die Werte und Ziele des Betriebs stark beeinflusst wird. Sie geben eine starke Orientierung für einen dauerhaften Anpassungsprozess (KVP).
Viele Unternehmen sind projektorientiert. Sie arbeiten mit ihren Kunden in Projekten. Manche nutzen Projekte, um interne Veränderungen strukturiert und kontrolliert umzusetzen. Dabei sind zahlreiche Best-Practices entstanden aus den dokumentierten, schwierigen Projektsituationen.
Der Projekt-Radar fasst diese unter einem Dach zusammen. Er hilft Projektmanagern, Führungskräften und Geschäftsführern, eine passende, tragfähige Projektmethodik zu finden. Eine Orientierung für Kunden und Mitarbeiter:innen.